Warschau (dpa) - Die Polen haben für den Wechsel gestimmt: Bei der Parlamentswahl am Sonntag ist die nationalkonservative Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit klar stärkste Kraft geworden. Hochrechnungen zufolge stimmten 39,1 Prozent der Wähler für PiS und ihre Spitzenkandidatin Beata Szydlo. Dies reicht laut Prognosen, um allein zu regieren. "Dieser Sieg ist euer aller Verdienst", sagte Szydlo vor jubelnden Anhängern. Nach acht Jahren an der Regierung kam die liberalkonservative Bürgerplattform von Regierungschefin Ewa Kopacz lediglich auf 23,4 Prozent.