Hamburg (SID) - Die Korruptionsvorwürfe um die Vergabe der WM-Endrunde 2006 an Deutschland liegen auch den Sponsoren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) schwer im Magen. "Wir verfolgen das Thema sehr aufmerksam. Wir warten die Ergebnisse ab und werden abhängig davon die Situation bewerten", zitiert die Sport Bild in ihrer Mittwoch-Ausgabe eine Lufthansa-Mitteilung zur Position des auch zu den WM-Sponsoren gehörenden Konzerns in der WM-Affäre.

In einer Umfrage des Blattes bei DFB-Partnern setzen  weitere bekannte Unternehmen auf die Überprüfung der ungeklärten Millionen-Zahlung der WM-Organisatoren an den Weltverband FIFA. "Wir haben mit den DFB-Verantwortlichen gesprochen. Wir gehen davon aus, dass der DFB die Vorwürfe lückenlos aufklären wird", sagte Allianz-Sprecherin Ulrike Strauß. Henkel vertraut laut Sprecher Lars Witteck "darauf, dass der DFB die Vorwürfe vollständig aufklären wird".