Genf (dpa) - Angesichts der vielen blutigen Konflikte sehen die Vereinten Nationen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz die Welt am Wendepunkt: In einem gemeinsamen Appell fordern sie viel mehr Anstrengungen besonders zum Schutz der Zivilbevölkerung. "Trotz himmelschreiender Grausamkeiten reagiert die Welt mit verstörendem Nichtstun", kritisierte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in dem Appell. IKRK-Präsident Peter Maurer erklärte: "Kaum zuvor haben wir so viele Menschen auf der Flucht, so viel Instabilität, so viel Leid gesehen."