Berlin (dpa) - Nach dem Scheitern des Koalitionsgipfels zur Flüchtlingskrise streiten Union und SPD heftig über die Schaffung von Transitzonen. Die Vorsitzende der CSU-Bundestagsabgeordneten, Gerda Hasselfeldt, forderte den Koalitionspartner im Deutschlandfunk auf, sich zu bewegen. Auch der Unionsinnenexperte Stephan Mayer forderte den Koalitionspartner in der ARD auf, seine "Bockigkeit" aufzugeben. SPD-Vize Ralf Stegner dagegen bezeichnete Transitzonen als "nicht praktikabel, nicht verfassungskonform und nicht human".