Frankfurt/Main (dpa) - In der Affäre um die WM 2006 wird nach dem Großeinsatz von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung mit Spannung eine Reaktion von Wolfgang Niersbach erwartet. Der Druck auf den angeschlagenen DFB-Präsidenten ist gewachsen. Gestern waren neben der DFB-Zentrale auch die privaten Wohnsitze von Niersbach, seines Vorgängers Theo Zwanziger und des langjährigen DFB-Generalsekretärs Horst R. Schmidt durchsucht worden. Bislang haben nur Zwanziger und der DFB auf den Verdacht der Staatsanwaltschaft - Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall - reagiert.