London (AFP) Die britische Regierung will die Befugnisse der Sicherheitsbehörden bei der Überwachung der Internetkommunikation ausweiten. Den Ermittlern soll laut dem am Mittwoch im Parlament vorgelegten Gesetzentwurf unter anderem erlaubt werden, die Verbindungsdaten von Verdächtigen einzusehen, um zu nachzuvollziehen, welche Onlinedienste diese genutzt haben. So könnten sie etwa untersuchen, wann Zielpersonen bei Facebook oder Whatsapp gechattet haben, auf den Inhalt der Mitteilungen hätten sie aber keinen Zugriff. Die Provider sollen nach dem Willen der britischen Regierung verpflichtet werden, die Verbindungsdaten ein Jahr lang zu speichern.