Rom (SID) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Einspruch von Motorrad-Superstar Valentino Rossi gegen seine nach dem Großen Preis von Malaysia von der Rennleitung erhaltene Strafe abgelehnt. Der italienische WM-Spitzenreiter war wegen einer Attacke gegen Weltmeister Marc Márquez aus Spanien sanktioniert worden und muss beim Saisonfinale der MotoGP in Valencia am Sonntag (14.00 Uhr/Eurosport) vom letzten Platz starten.

Durch die Strafe von Sepang wuchs Rossis Konto um drei Strafpunkte auf vier an, dies hat automatisch eine Versetzung ans Ende des Feldes zur Folge. Der CAS bestätigte die Entscheidung nach einer Anhörung am Mittwoch mit Vertretern von Rossi und des Motorrad-Weltverbandes FIM. Der 36-Jährige hatte gehofft, dass die Strafe zumindest reduziert wird. Wäre nur ein Punkt gestrichen worden, hätte es keine Versetzung auf den letzten Startplatz gegeben.

Der neunmalige Weltmeister Rossi hat vor dem letzten Rennen sieben Punkte Vorsprung auf seinen spanischen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo. Gewinnt dieser in Valencia, müste Rossi Zweiter werden, um den Titel zu holen.