Valletta (AFP) Beim Gipfel in Malta lockt die EU afrikanische Länder mit einem milliardenschweren Treuhandfonds, um sie zur Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise zu bewegen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte den "Nothilfe-Treuhandfonds für Stabilität, das Vorgehen gegen Ursachen irregulärer Migration und Vertriebene in Afrika" im September vorgeschlagen. Ausgestattet wird er mit 1,8 Milliarden Euro aus dem EU-Budget. Die EU-Regierungen sollen Beträge in derselben Höhe beisteuern.