Rangun (AFP) Nach der historischen Parlamentswahl in Myanmar hat Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi Präsident Thein Sein und die mächtige Armeeführung zu Gesprächen über "nationale Versöhnung" aufgerufen. "Die Bürger haben bei der Wahl ihren Willen zum Ausdruck gebracht", hieß es in Briefen, die Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie (NLD) am Mittwoch veröffentlichte. Darin lädt sie Präsident Thein Sein, Armeechef Min Aung und den einflussreichen Parlamentspräsidenten Shwe Mann dazu ein, in der kommenden Woche mit ihr "über nationale Versöhnung zu reden".