Paris (AFP) Nach der Terror-Serie in Paris haben Twitter und Facebook in der Nacht zum Samstag eine wichtige Rolle für verzweifelte Angehörige gespielt. "Alarm! Wenn jemand etwas hört von Lola, 17 Jahre, heute Abend im #Bataclan, nehmen Sie Kontakt mit uns auf", schrieb ein Nutzer über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Ein anderer gab bekannt: "Ich suche meine kleine Schwester Soad." Denn in den chaotischen Stunden nach den Anschlägen mit mindestens 120 Toten und 200 Verletzten in der französischen Hauptstadt konnten viele ihre Freunde oder Verwandten zunächst nicht erreichen.