Kabul (AFP) Der fatale Angriff auf ein Krankenhaus der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) im nordafghanischen Kundus Anfang Oktober ist nach einem US-Medienbericht auf eine Serie von menschlichen und technischen Fehlern zurückzuführen. Dies berichtet die "New York Times" am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei Vertreter des US-Militärs, die aus einer internen Untersuchung zitieren. Demnach war das Ziel des Angriffs eigentlich ein von den radikalislamischen Taliban kontrolliertes Gelände. US-General John Campbell wollte die Ergebnisse der Untersuchung des US-Militärs am Nachmittag (15.30 Uhr MEZ) offiziell in der afghanischen Hauptstadt Kabul vorstellen.