Houston (SID) - Gewichtheber Max Lang (Chemnitz) hat bei den Weltmeisterschaften im texanischen Houston für das bislang beste deutsche Ergebnis gesorgt. Mit in der B-Gruppe gehobenen 339 Kilogramm im olympischen Zweikampf (Reißen 150+Stoßen 189) landete der 22-Jährige nach Abschluss der A-Gruppe auf dem 14. Rang. WM-Debütant Nico Müller (Obrigheim), Dritter der C-Gruppe mit 332 kg (149+182), belegte im Gesamtranking den 22. Platz.

Für das erste Gold eines Europäers sorgte der Kasache Nijat Rahimow, der 372 kg (165+207) zur Hochstrecke brachte und Kim Kwang Song aus Nordkorea (171+201) aufgrund des geringeren Körpergewichts auf den zweiten Platz verwies. Bronze ging an den Ägypter Youssef Mohamed Ihab mit 363 kg (162+201). Erfolgreichste Nation nach sieben von 15 Entscheidungen ist China mit drei Goldmedaillen.

Für die deutschen Heber stehen die Weltmeisterschaften in den USA ganz im Zeichen der Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. In Anbetracht fehlender Medaillenchancen hat sich der BVDG die Sicherung der bislang vier garantierten Olympia-Quotenplätze bei den Männern zum Ziel gesetzt. Ein Frauen-Quotenplatz soll über die EM im kommenden Jahr erkämpft werden.