Bremen (dpa) - Die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann ist offen auf Konfrontationskurs zu SPD-Parteichef Sigmar Gabriel gegangen. Dafür unterhielt er Unterstützung des Parteinachwuchses. Die Jusos wählten Uekermann nach deren massiver Gabriel-Schelte in Bremen mit 214 von 296 Stimmen wieder und bestätigten sie damit für weitere zwei Jahre im Amt. Das waren 72,3 Prozent Zustimmung. Die 28-Jährige hatte Gabriel zuvor die Note "vier minus" verpasst. Sie vermisse bei Gabriel so einiges, sagte Uekermann. "Vor allem aber eins: den Respekt vor unserer Partei."