Genf (AFP) Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) bemüht sich nach eigenen Angaben um Kontakte zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), um die Menschen in den von den Dschihadisten kontrollierten Gebieten in Syrien und im Irak versorgen zu können. "Ja, natürlich versuchen wir, eine Beziehung aufzubauen", sagte IKRK-Generaldirektor Yves Daccord der Nachrichtenagentur AFP in einem Interview. Es sei das "höchste Ziel" des Roten Kreuzes, in die "unmittelbare Nähe" notleidender Menschen zu gelangen. Die Helfer müssten daher "mit jedem reden."