Oslo (AFP) Für seine Verdienste um die tunesische Demokratie ist einem Quartett aus Organisationen, die sich in dem nordafrikanischen Land engagieren, am Donnerstag der Friedensnobelpreis verliehen worden. Geehrt wurden am Todestag von Namensgeber Alfred Nobel in Norwegens Hauptstadt Oslo der tunesische Gewerkschaftsbund UGTT, der Arbeitgeberverband Utica, die Menschenrechtsliga LTDH und die Anwaltskammer. Sie alle hätten "mit großer moralischer Autorität entscheidend zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie" in Tunesien beigetragen, hatte es bei der Bekanntgabe der Preisträger im Oktober zur Begründung geheißen.