Karlsruhe (AFP) Bei der Besetzung von Vorsitzendenstellen der Bundesgerichte darf es keine Kungelei geben. Die Auswahl muss immer sachlich und schriftlich begründet sein, wie das Bundesverfassungsgericht in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss entschied. Wegen "unzureichender Transparenz" hob es eine Besetzungsentscheidung des Bundessozialministeriums für das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel auf. (Az: 2 BvR 1461/15)