Berlin (dpa) - Die Forderung des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer nach einer konkreten Obergrenze von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr sorgt für Kritik. Diese Zahlen-Spekulationen seien kontraproduktiv. Damit wecke Seehofer bewusst falsche Erwartungen, die nicht einzuhalten seien, sagte Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter den "Ruhr Nachrichten". Aus der SPD heißt es: Seehofer kündige den ohnehin brüchigen Burgfrieden der Union in der Flüchtlingspolitik auf, so SPD-Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel in der "Passauer Neuen Presse". Der Streit in der Union belastee die Arbeit der Regierung.