Berlin (dpa) - Kanzlerin Merkel lehnt die Forderung von CSU-Chef Seehofer nach einer Obergrenze von 200 000 Flüchtlingen pro Jahr ab. Seehofer hatte die Zahl als Grenze für neu Ankommende in Deutschland genannt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin: Das sei nicht die Position der Bundeskanzlerin. Eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen lasse sich "nach unserer Überzeugung nicht im nationalen Alleingang erreichen". Die Flüchtlingskrise müsse europäisch gelöst werden durch: Solidarität, Kontingente, Bekämpfung von Fluchtursachen und effiziente Kontrolle von EU-Außengrenzen.