Berlin (dpa) - Nach der Massenhinrichtung von 47 Gefangenen in Saudi-Arabien wird parteiübergreifend ein Stopp von Waffenlieferungen aus Deutschland an den Golfstaat gefordert. Er halte solche Geschäfte zum jetzigen Zeitpunkt für falsch, sagte der CSU-Rüstungspolitiker Hans-Peter Uhl der "Augsburger Allgemeinen". Man müsse über die Zukunft der Beziehungen zu dem Golfstaat neu nachdenken. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert die Bundesregierung auf, Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien einzustellen. Auch die SPD verlangt, Waffenlieferungen an Saudi-Arabien zu überprüfen.