Krakau (SID) - Welt- und Europameister Frankreich hat bei der Handball-EM in Polen auch sein zweites Spiel gewonnen und sich wie erwartet vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert. Das Team um Superstar Nikola Karabatic setzte sich in Krakau gegen Serbien mit 36:26 (19:16) durch und behauptete die Tabellenführung in der Gruppe A.

Gastgeber Polen zog im Anschluss mit einem mühevollen 24:23 (11:13)-Sieg gegen Mazedonien nach und hat ebenfalls vier Punkte auf dem Konto. Bester Torschütze der Equipe Tricolore, die zum Auftakt 30:23 gegen Mazedonien gewonnen hatte, war Guy Olivier Nyokas mit acht Treffern. Bei den Polen überzeugte mit sechs Toren vor allem Kamil Syprzak. 

In der Gruppe B haben die Mannschaften aus Weißrussland und Island für einen EM-Torrekord gesorgt. Beim 39:38 (17:18)-Erfolg der Weißrussen in Kattowitz fielen 77 Treffer - drei mehr als beim bisherigen Rekordspiel zwischen Island und Österreich (37:37) bei der EM vor sechs Jahren.

Weder den Weißrussen noch den Isländern waren zuvor in einem Pflichtspiel mehr Treffer gelungen. Nach dem 34:31 (16:17) von Norwegen gegen Kroatien haben nun alle vier Mannschaften nach dem zweiten Spieltag zwei Punkte auf dem Konto.