Berlin (SID) - Die Berlin Recycling Volleys bleiben trotz des Ausscheidens in der Volleyball-Champions-League in einem internationalen Wettbewerb vertreten. Das Team von Trainer Roberto Serniotti gewann am Dienstag das letzte Vorrundenspiel beim türkischen Meister Arkas Izmir 3:2 (8:25, 26:24, 25:19, 23:25, 15:13) und sicherte sich damit als einer der zwei besten Gruppendritten einen Startplatz im zweitklassigen CEV-Cup.

Bitter für die Volleys: Ein Weiterkommen in der Königsklasse verhinderte letztlich wohl nur die politische Großwetterlage in Europa. Weil Gruppensieger Belogorie Belgorod aufgrund der Spannungen zwischen der Türkei und Russland nicht in Izmir angetreten war, landeten die Türken auch dank eines sonst eher unwahrscheinlichen kampflosen 3:0-Sieges knapp vor den Berlinern. Nur die sieben Gruppensieger und die fünf besten Zweiten qualifizieren sich für die Play-offs.

Der deutsche Meister VfB Friedrichshafen kam am Dienstagabend noch zu einem überraschenden 3:0 (25:22, 25:22, 25:13) gegen Titelkandidat Dinamo Moskau. Chancen auf das Halbfinale oder auf einen Platz im CEV-Cup hatten die "Häfler" aber nicht mehr.