Berlin (AFP) Die Irritationen in der Koalition über die Neuregelung zum Familiennachzug von Flüchtlingen sind offenbar auch auf ein Versäumnis im SPD-geführten Bundesfamilienministerium zurückzuführen. Das Ministerium habe die strittige Kabinettsvorlage aus dem Bundesinnenministerium geprüft und dabei auch die Veränderungen in Bezug auf den Familiennachzug für unbegleitete Minderjährige mit subsidiärem Schutzstatus bemerkt, sagte eine Sprecherin des Familienministeriums am Montag in Berlin.