Brüssel (AFP) Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die Pläne der Bundesregierung kritisiert, die Nato in den Kampf gegen Schlepper einzubinden. Mit der geplanten Marinemission in der Ägäis werde "eine Militarisierung der Flüchtlingsabwehr" betrieben, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Nato solle dabei "Beihilfe zur Aushebelung von Flüchtlingsrechten" leisten.