Berlin (AFP) Die Unabhängige Kommission zur Lagerung hochradioaktiver Abfälle hat sich auf eine Empfehlung zur Entsorgung von Deutschlands Atommüll geeinigt. Der nukleare Abfall solle in ein geschlossenes Endlagerbergwerk gebracht werden, das jedoch zugleich die Möglichkeit zur späteren Bergung des Atommülls offen lässt, sagte die Vorsitzende der Kommission, Ursula Heimen-Esser (CDU), am Donnerstag in Berlin. Die Kommission sei zuversichtlich, bis Ende Juni einen Verfahrensvorschlag für die Standortsuche vorlegen zu können.