Berlin (AFP) Die Türkei hat nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) kurz nach Unterzeichnung des Flüchtlingsabkommens mit der EU "widerrechtlich etwa 30 afghanische Flüchtlinge in ihr Herkunftsland abgeschoben". Wie die Menschenrechtsorganisation am Mittwoch mitteilte, verfügt sie über Informationen, wonach den Schutz suchenden Männern, Frauen und Kindern ein "faires Asylverfahren" verweigert wurde. In Afghanistan müssten sie wegen der islamistischen Taliban "um ihr Leben fürchten".