New York (SID) - Der deutsche Eishockey-Profi Tom Kühnhackl hat mit den Pittsburgh Penguins die Play-offs der nordamerikanischen Profiliga NHL erreicht. Das Team aus Pennsylvania setzte sich am Samstag bei den New York Islanders mit 5:0 durch, Kühnhackl erzielte den Endstand und bereitete einen weiteren Treffer vor. Den Penguins ist als Zweiter der Metropolitan Division die zehnte Endrunden-Teilnahme in Folge nicht mehr zu nehmen.

Allerdings muss das Team bis auf Weiteres auf seinen Startorhüter Marc-Andre Fleury verzichten. Der 31-Jährige erlitt schon zum zweiten Mal in der laufenden Saison eine Gehirnerschütterung. "Marc hat sich am Freitag nicht gut gefühlt und sich untersuchen lassen", sagte Penguins-Coach Mike Sullivan: "Dabei wurde eine Gehirnerschütterung festgestellt, er kann uns daher momentan nicht helfen." Wie lange Fleury ausfällt, sei derzeit unklar.

In einem deutschen NHL-Duell setzte sich Stürmer Tobias Rieder mit den Arizona Coyotes überraschend 3:0 gegen die Washington Capitals mit Goalie Philipp Grubauer durch. Arizona hatte bereits keine Chance mehr auf das Erreichen der Play-offs, Washington stand schon als Team mit der besten Bilanz der Liga fest.

Die nächste Pleite gab es für Liga-Schlusslicht Edmonton Oilers und Nationalstürmer Leon Draisaitl. Beim 0:5 gegen die Calgary Flames setzte Draisaitl seine persönliche Durststrecke im siebten Spiel in Folge fort, der 20-Jährige hat in den vergangenen 13 Spielen nur einen Treffer erzielt.

Am Sonntag erlitten die Boston Bruins ohne den verletzten Dennis Seidenberg einen Rückschlag im Kampf um die Endrunden-Teilnahme. Bei den Chicago Blackhawks, die wie zuletzt auf Christian Ehrhoff verzichteten, unterlag der sechsmalige Stanley-Cup-Sieger mit 4:6 und liegt drei Spiele vor Ende der Regular Season einen Punkt hinter den Philadelphia Flyers, die derzeit den zweiten Wild-Card-Platz im Osten belegen. Nationalspieler Seidenberg nahm derweil in der Heimat das Eistraining wieder auf. Das teilten die Bruins via Twitter mit.