Berlin (SID) - Reinhard Grindel muss sich nach seiner voraussichtlichen Wahl zum neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf Druck aus dem Profi-Lager einstellen. Liga-Präsident Reinhard Rauball ließ in einem Interview mit der Bild-Zeitung (Freitag-Ausgabe) die Unterstützung der Profi-Vereine für den derzeitigen DFB-Schatzmeister und Wunschkandidaten der Amateure über den Wahltermin am 15. April in Frankfurt ausdrücklich offen. Zugleich forderte Rauball für anstehende Verhandlungen über den künftigen Einfluss des bezahlten Fußballs in DFB-Gremien und Reformen im DFB-Pokal Zugeständnisse der Amateure an die Profis.