New York (SID) - Der deutsche Basketball-Superstar Dirk Nowitzki und sein früherer Nationalmannschafts-Kollege Dennis Schröder haben in der nordamerikanischen Profiliga Basketball-Profiliga NBA zum Play-off-Start ein Kontrastprogramm erlebt. Nowitzki kassierte mit den Dallas Mavericks bei Oklahoma City Thunder eine herbe 70:108-Niederlage, während Schröder sich mit den Atlanta Hawks gegen die Boston Celtics glücklich mit 102:101 durchsetzte.

Nowitzki konnte in Oklahoma beim Vorrundendritten der Western Conference den Fehlstart seines Teams mit der niedrigsten Play-off-Ausbeute in der 36-jährigen NBA-Geschichte der Mavs nicht verhindern. Mit 18 Zählern war der 37-Jährige zu Beginn der 15. Play-off-Runde seiner Karriere zwar erneut erfolgreichster Werfer der Mavericks, doch blieb "Big D" beim Meister von 2011 der einzige Spieler mit einer zweistelligen Punktebilanz. 

In Befürchtung einer Wiederholung des Erstrunden-Aus der Mavs in den beiden vergangenen Play-off-Runden  ärgerte sich Nowitzki nach Spielende besonders über den schon vorentscheidenden 11:26-Rückstand nach dem ersten Viertel: "Wir haben vorher besprochen, dass Oklahoma am Anfang immer sehr gut ist und wir deswegen den Abstand klein halten wollten, damit wir auch ins Spiel kommen. Das müssen wir ändern", sagte der Würzburger.

In Oklahomas Mannschaft überragten beim fünften Sieg im fünften Saisonduell mit den Texanern erwartungsgemäß die Topstars Russell Westbrook mit 24 Zählern und Kevin Durant mit 23 Punkten. Das zweite Duell der Best-of-seven-Serie findet am Montag an gleicher Stelle statt.

Anders als Dallas eine gute Ausgangsposition verschafften sich Schröders Hawks durch ihren knappen Sieg gegen die Celtics. Schröder ging allerdings bei insgesamt acht Versuchen während seiner gut elfeinhalbminütigen Einsatzzeit wieder einmal komplett leer aus, während seine Teamkollegen Al Horford mit 24 Punkten und Kent Bazemore mit 23 Zählern den Grundstein zum Sieg legten.

In den beiden anderen Auftaktspielen dominierte Titelverteidiger und Vorrunden-Primus Golden State Warriors gegen die Houston Rockets standesgemäß mit 104:78. Die Indiana Pacers überraschten bei den Toronto Raptors durch einen 100:90-Erfolg.