Kairo (AFP) In Ägypten sind elf wegen Homosexualität angeklagte Menschen zu Haftstrafen zwischen drei und zwölf Jahren verurteilt worden. Wie am Montag aus Justizkreisen am Gericht im zentralägyptischen al-Agusa verlautete, wurden die Angeklagten wegen "Ausschweifung und Anstiftung zur Ausschweifung" verurteilt. Die Formulierung wird in Ägypten allgemein genutzt, um die Verfolgung Homosexueller juristisch zu rechtfertigen. Homosexualität ist nach ägyptischem Recht formell nicht strafbar.