Berlin (dpa) - Vor der Türkei-Reise von Kanzlerin Angela Merkel hat Pro Asyl dem Land schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen und eine sofortige Aussetzung des EU-Flüchtlingspaktes gefordert. "Die Kanzlerin hat die Menschenrechte von Flüchtlingen geopfert für diesen Deal", sagte Geschäftsführer Günter Burkhardt der Deutschen Presse-Agentur. Laut "Spiegel" verweigert Ankara außerdem gut ausgebildeten Flüchtlingen aus Syrien die Ausreise. Stattdessen schicke die Türkei viele "schwere medizinische Fälle oder Flüchtlinge mit sehr niedriger Bildung" in die EU.