Lima (AFP) Die peruanische Regierung hat am Montag für elf Bezirke einer Urwaldregion den Umweltnotstand erklärt. Zur Begründung hieß es, in der Region Madre de Dios am südwestlichen Rand des Amazonasbeckens seien ungewöhnlich hohe Quecksilberkonzentrationen registriert worden. Das in illegalen Goldminen verwendete Quecksilber verseuche Flussgewässer, Wassertiere und Menschen. Besonders Kinder und schwangere Frauen seien gefährdet.