Ascona (SID) - Die Schatten von Paris sind immer noch da: Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng (27) fährt mit einem etwas mulmigen Gefühl zur EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli). "Auch wenn ein bisschen Zeit verstrichen ist seit November vergangenen Jahres - es war und ist eine schwierige Situation", sagte der Weltmeister im Interview mit DB Mobil: "Aktuell kann überall etwas passieren, darüber muss man sich leider im Klaren sein."

Am 13. November hatte die Nationalmannschaft im Stade de France - dem Finalstadion der EM - gespielt, während in Paris die Terroranschläge stattfanden. "Für mich war diese Nacht im Stadion einer der schwierigsten Momente meiner Karriere, die schlimmste Erfahrung meines Lebens", sagte Boateng.