Lausanne (SID) - Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Internationale Paralympische Komitee (IPC) haben sich auf eine neue Vereinbarung zur weiteren Zusammenarbeit verständigt. Die Kooperation schließt an das Abkommen von 2012 an und soll bis zum Jahr 2032 andauern.

Das Abkommen sei ein Meilenstein in der Implementierung der Agenda 2020, betonte IOC-Präsident Thomas Bach. Beide Organisationen verfolgten das gleiche Ziel von einer besseren Welt durch Sport, "und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit, um dieses Ziel zu erreichen", sagte Bach.

"Ich begrüße, dass IOC und IPC das Abkommen unterzeichnet haben, um die paralympische Bewegung in den kommenden Jahren weiter zu stärken", meinte IPC-Präsident Philip Craven. Die Partnerschaft gehe jetzt in eine vierte Dekade und werde dazu beitragen, dass die paralympische Bewegung noch selbstständiger werde.

Ein Ziel des Abkommens ist es, die Bekanntheit der Paralympics weiter zu steigern. Dazu wird die paralympische Bewegung auch finanziell unterstützt. In diesem Jahr finden die Spiele der Sportler mit Behinderung nach den Olympischen Spielen (5. bis 21. August) vom 7. bis 18. September in Rio statt.