Moskau (AFP) In Russland ist zum ersten Mal ein Strafverfahren nach dem umstrittenen Gesetz zu "ausländischen Agenten" eingeleitet worden. Die Frauenrechtsaktivistin Valentina Scherewatenko wird beschuldigt, nicht die erforderlichen Unterlagen zur Registrierung ihrer Organisation als "ausländischer Agent" beim Justizministerium eingereicht zu haben, wie ihr Anwalt Ildar Schafijew am Dienstag mitteilte. Scherewatenko wies die Vorwürfe zurück. Ihre Organisation erhalte gar kein Geld aus dem Ausland.