Düsseldorf (AFP) Angesichts des Anstiegs der deutschen Rüstungsausfuhren hat der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, mehr Transparenz bei Waffenlieferungen an Nicht-EU- und Nicht-Nato-Staaten gefordert. Die Bundesregierung müsse "klarer begründen, welche sicherheitspolitischen Interessen den Export an diese Drittländer rechtfertigen", sagte Arnold dem "Handelsblatt" vom Dienstag. Es könne zum Beispiel sinnvoll sein, Kriegsschiffe nach Saudi-Arabien zur Sicherung des dortigen Seeraums zu liefern. "Denn schließlich sind  dort auch deutsche Containerschiffe unterwegs."