Berlin (SID) - Einen Monat vor Beginn der Sommerspiele in Rio de Janeiro testen die deutschen Schwimmer um Weltmeister Marco Koch ihre Form bei den German Open in Berlin (5. bis 8. Juli). Während der Darmstädter Koch ein Zeichen an seine Konkurrenten im Kampf um Olympia-Gold schicken will, müssen sieben Athleten des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) noch ihre letzte Hürde für ein Rio-Ticket nehmen.

"Nach den deutschen Meisterschaften 2016 gilt es für alle Athleten, die auf der Longlist stehen, ihre Zeiten nochmals mit einem prozentualen Aufschlag von 1,5 Prozent zu wiederholen", erklärte Bundestrainer Henning Lambertz. Viele Schwimmer hatten diesen Nachweis bereits bei der Mare Mostrum Tour erbracht. 

Im schnellen Berliner Becken des Europasportparks wollen Damian Wierling (50 m Freistil), Christoph Fildebrandt (200 m Freistil), Christian Diener (200 m Rücken), Philip Heintz (200 m Lagen), Sarah Köhler (400 m/800 m Freistil), Leonie Beck (800 m Freistil) und Lisa Graf (200 m Rücken) die endgültige Qualifikation für Rio perfekt machen.

Während Weltrekordler Paul Biedermann (Halle/Saale), der als Dritter der WM 2015 in Kasan für Olympia vornominiert ist, auf einen Start in Berlin verzichtet, hat Spitzenschwimmer Koch seine Teilnahme zugesagt. Der deutsche Rekordhalter wurde auf seiner Paradestrecke 200 m Brust erst vor wenigen Tagen vom Amerikaner Joshua Prenot (2:07,17 Minuten) von Platz eins der Weltjahresbestenliste geholt.