Moskau (AFP) Gegen den kremlkritischen Radiosender Moskauer Echo hat es am Dienstag eine Razzia des russischen Geheimdiensts FSB gegeben. Der FSB ermittelt nach eigenen Angaben wegen eines Beitrags auf der Internetseite des Senders, in dem zur "Verletzung der territorialen Unabhängigkeit Russlands" und zum "Hass" aufgerufen werde. FSB-Agenten beschlagnahmten demnach die "elektronische Korrespondenz" zwischen den Redakteuren des Radiosenders und dem möglichen Verfasser des Beitrags.