Genf (AFP) Eine mit Bagdad verbündete schiitische Miliz hat nach UN-Angaben im Irak möglicherweise 900 Zivilisten als Geiseln genommen und mindestens 49 von ihnen ermordet. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Raad al-Hussein, erklärte am Dienstag, es gebe deutliche Anzeichen dafür, dass die Schiitenmiliz Ketaeb Hisbollah diese Taten bei der Offensive auf die von der sunnitischen Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gehaltenen Stadt Falludscha verübte.