Ankara (AFP) Als Folge des gescheiterten Putschversuchs in der Türkei will die Regierung in Ankara die Europäische Menschenrechtskonvention zumindest teilweise aussetzen. Während des am Mittwoch verhängten Ausnahmezustands in der Türkei setze sein Land die Menschenrechtskonvention aus, "insofern es nicht seinen internationalen Verpflichtungen zuwiderläuft", erklärte Vize-Regierungschef Numan Kurtulmus nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag. Die Europäische Menschenrechtskonvention verbietet etwa die Vollstreckung von Todesstrafen.