Peking (AFP) In China ist ein Menschenrechtsaktivist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er Protestkundgebungen organisiert haben soll. Zhai Yanmin wurde am Dienstag von einem Gericht in der Stadt Tianjin wegen Untergrabung der Staatsgewalt zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Strafe fiel vergleichsweise milde aus, weil Zhai die gegen ihn erhobenen Vorwürfe laut Xinhua "einräumte". Er habe außerdem gegen die bekannten Menschenrechtsanwälte Zhou Shifeng und Li Heping ausgesagt.