Berlin (dpa) - Im Streit um Flüchtlingsabkommen und Visumfreiheit stößt die Haltung der Türkei auf deutliche Kritik in Deutschland. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sieht erst einmal Ankara am Zug: Es gebe Bedingungen für die Visafreiheit, und diese seien allen Seiten bekannt, sagte er der "Rheinischen Post". Die Türkei habe da "noch Arbeit vor sich". CDU-Vize Thomas Strobl sagte mit Blick auf das Ultimatum des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu, so hätten Staaten nicht miteinander umzugehen.