London (SID) - Der britische Box-Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury geht wegen der Dopinganschuldigungen gegen seine Person juristisch gegen die britische Anti-Doping-Agentur UKAD vor. Dies wird aus einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung deutlich. Furys Anwälte wollen demnach ein Verfahren vor dem Obersten Zivilgericht veranlassen.

Die britische Sonntagszeitung Sunday Mirror hatte Ende Juni behauptet, Fury sei bereits vor dem gewonnenen WM-Kampf gegen den langjährigen Champion Wladimir Klitschko im November vergangenen Jahres positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden. Seine Anwälte behaupten nun aber, dass angeblich belastende Urinproben aus den Monaten März und Mai unterschiedliche Ergebnisse ergeben hätten. Dies würde die Doping-Anschuldigungen entkräften.

Fury, der die Einnahme von Nandrolon stets abgestritten hatte, soll am 29. Oktober gegen Klitschko zum Rückkampf in den Ring steigen. Den ursprünglich für 9. Juli angesetzten Termin hatte der 27-Jährige wegen einer Knöchelverletzung platzen lassen.