Zürich (SID) - Katars Fußball-Vizepräsident Saoud Al-Mohannadi droht eine Sperre durch die Ethikkommission des Weltverbandes FIFA. Dem früheren Generalsekretär des Verbands QFA wird vorgeworfen, gegen den Verhaltenskodex verstoßen zu haben. 

Zudem soll Al-Mohannadi bei den Ermittlungen nicht ausreichend kooperiert haben. Die Untersuchungen stehen laut der Ethikkommission aber nicht in Zusammenhang mit der umstrittenen Vergabe der WM-Endrunde 2022 an Katar.

Die Ermittler der Ethikkommission haben ihre Untersuchungsergebnisse an die rechtsprechende Kammer um den deutschen Richter Hans-Joachim Eckert (München) weitergeleitet. Sie fordern eine Sperre von zweieinhalb Jahren und eine Geldstrafe von rund 18.000 Euro für Al-Mohannadi.