Reykjavík (dpa) - Nach den Parlamentswahlen in Island steht die Regierung aus Rechtsliberalen und Konservativen vor dem Aus. Ersten Zahlen nach Schließung der Wahllokale zufolge reicht es für die Zweierkoalition wie erwartet nicht mehr zu einer Mehrheit im Parlament. Aber auch eine von den Piraten angestrebte Viererkoalition mit Links-Grünen, Sozialdemokraten und der Partei "Bright Future" käme demnach nicht auf die dafür erforderlichen Sitze. Das liegt vor allem am schlechten Abschneiden der Sozialdemokraten.