Rom (AFP) Bei zwei Bootsunglücken im Mittelmeer sind nach Berichten von Augenzeugen binnen zwei Tagen bis zu 240 Flüchtlinge ertrunken. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) sprach mit 15 Überlebenden, deren Angaben zufolge allein 135 Menschen ertranken oder vermisst wurden, nachdem am Montag ein Boot vor der libyschen Küste gesunken war. Die Überlebenden trafen am Mittwoch im sizilianischen Hafen von Catania ein. Dort konnten UNHCR-Vertreter mit ihnen sprechen.