Brüssel (dpa) - Aleppo blutet und die Welt schaut zu: Der Bürgermeister des zerstörten Ostteils der syrischen Stadt hat an die EU-Staats- und Regierungschefs appelliert, Beobachter in das Krisengebiet zu schicken. Mehr als 50 000 Zivilisten seien in Gefahr, es müsse sichergestellt werden, dass sie die Stadt verlassen könnten, sagte Kommunalpolitiker Brita Hagi Hasan am Rande des Treffens der EU-Chefs in Brüssel. Er verlange nicht, dass Länder in den Krieg zögen, er wolle nur den Schutz der Zivilisten. Inzwischen sind die ersten Verwundeten aus dem Ostteil Aleppo gebracht worden.