Freiburg (dpa) - Fingerabdrücke weisen darauf hin, dass der Verdächtige im Freiburger Mordfall zuvor in Griechenland ein Gewaltverbrechen an einer jungen Frau begangen hat. Das ergab nach dpa-Informationen der Vergleich der Abdrücke mit denen in einer griechischen Datenbank. Der Verdächtige war demnach im Mai 2014 wegen versuchten Totschlags zu zehn Jahren Haft verurteilt und Ende Oktober 2015 mit Meldeauflagen auf Bewährung entlassen worden. Bei dem jungen Mann handelt es sich um einen Flüchtling aus Afghanistan, der 2015 nach Deutschland kam.