Bagdad (AFP) Human Rights Watch hat regierungsnahen Milizionären im Irak die außergerichtliche Hinrichtung von mutmaßlichen IS-Kämpfern vorgeworfen. Die Menschenrechtsorganisation sprach am Sonntag unter Berufung auf Angaben von Bewohnern, dass die Exekutionen Ende November in Schajalat al-Imam südlich von Mossul stattgefunden hätten. Demnach waren irakische Sicherheitskräfte bei mindestens einer Hinrichtung durch die Mitglieder einer Stammesgruppe anwesend, sie hätten aber nicht eingegriffen.