Toblach (SID) - Sandra Ringwald (Schonach-Rohrhardsberg) und Biathletin Denise Herrmann (Oberwiesenthal) haben beim ersten Skilanglauf-Teamsprint der WM-Saison das Podium knapp verpasst. Das Duo kam beim Weltcup im italienischen Toblach in Abwesenheit mehrerer Top-Athletinnen auf Platz vier. Bei den Männern belegten Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) und Thomas Bing (Rhön) beim Sieg von Alex Harvey/Len Valjas (Kanada) einen enttäuschenden 13. Rang (+24,8 Sekunden).  

Ringwald, die bereits im Sprint-Einzel am Freitag als Vierte den ersten Weltcup-Podestplatz einer deutschen Skilangläuferin seit fast zwei Jahren knapp verfehlt hatte, hatte sich gemeinsam mit Herrmann in den sechs Runden zu je 1,3 Kilometern permanent in der Spitzengruppe behauptet im Ziel 0,5 Sekunden Rückstand auf das siegreiche russischen Duo Natalija Matwejewa/Julia Belorukowa. Das zweite deutsche Team mit Elisabeth Schicho (Schliersee) und Stephanie Böhler (Ibach) kam auf Platz 13 (+24,8). 

Umsteigerin Herrmann hatte am Freitag bei ihrer Rückkehr zum Langlauf im Einzel-Sprint als 13. das erhoffte WM-Ticket verpasst. Für eine Teilnahme an den Titelkämpfen in Lahti (22. Februar bis 5. März) wäre ein Rang unter den besten Acht nötig gewesen. Die 28-Jährige erfüllte zwar die halbe WM-Norm, braucht aber eine weitere Top-15-Platzierung in einem Einzelrennen - bislang ist kein weiterer Start geplant.

Im Gegensatz zu dem Freistil-Rennen in Toblach wird der Teamsprint bei der WM in Lahti in der klassischen Technik ausgetragen.