Los Angeles (SID) - Im Ringen um die Teilnahme der NHL-Superstars an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang/Südkorea ist weiter keine Einigung in Sicht. "Das Thema Olympia war eine Zehn-Sekunden-Diskussion", sagte NHL-Boss Gary Bettman nach einem Treffen mit den Klubbossen beim Allstar-Wochenende der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga in Los Angeles.

"Die größten Hürden sind die Sorgen wegen der Unterbrechung der Saison, der komprimierte Spielplan und noch eine Reihe anderer Dinge, über die wir sprechen müssen", sagte Bettman. Seit über einem Jahr haben es die NHL und das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht geschafft, sich zu einigen.

Eine wichtiger Punkt ist das Thema Geld. Das IOC hatte zuletzt erklärt, sich anders als bei den fünf vorherigen Spielen nicht mehr an den Reise- und Versicherungskosten der NHL-Stars zu beteiligen. Diese sollen 2014 in Sotschi bei rund 13 Millionen Euro gelegen haben. Offenbar will der Weltverband IIHF einspringen.

Die Absage des IOC sorgte bei der Liga für Verärgerung. "Wenn sie die Ausgaben nicht zahlen wollen, müssen war gar nicht darüber nachdenken", stellte Bettman klar. Wie immer spielt natürlich auch die Sorge der Klubbesitzer vor möglichen Verletzungen ihrer Stars bei Olympia eine Rolle.